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Was beim Genick beginnt, verändert das ganze Pferd

  • 20. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 29. Apr.

Das Genick beim Pferd und warum es so entscheidend für Bewegung und Losgelassenheit ist!


Das Pferd stand ruhig vor mir und gleichzeitig war da diese feine Spannung im ganzen Körper zu spüren. Nicht offensichtlich, keine sichtbaren Schmerzen, kein Widerstand, aber ich hatte auch nicht wirklich das Gefühl, dass das Tier völlig Losgelassen war.


Ich nahm Kontakt zu dem Pferd auf und stellte mir im „Innersten“ die Frage: „Was braucht du gerade?“

Meine Hände führten mich zum Genick und schon begann sich etwas zu verändern.

Nach einiger Zeit, ein leises Nachgeben, ein tiefes Ausatmen! Wunderschön.


Für mich ist das Genick kein „einfacher“ Bereich des Körpers. Es ist die zentrale Schaltstellt für Bewegung, sowie Spannung und Entspannung des gesamten Systems. Über das Genick laufen unglaublich viele wichtige Nervenbahnen und Strukturen (Nackenband), das Kopf und Hals trägt und den Bewegungsfluss unterstützt.


Ist das Genick frei, zeigt sich das oft nicht nur lokal, sonder im ganzen Pferd. Die Bewegung wird weicher, der Ausdruck verändert sich. Es entsteht: Losgelassenheit


Am Genick arbeite ich oft Cranio sacral - ruhig, fein, weich. Ich spüre immer was das Pferd zulässt und wo loslassen passiert. Es geht hier nicht darum etwas zu korrigieren, sondern darum dem Nervensystem Raum zu geben wieder in Regulation zu kommen.


Viele Pferde zeigen dann kleine Veränderungen: ein Kauen, ein Blinzeln, oder einfach tiefes Ausatmen. Nicht wirklich spektakulär, aber genau dort beginnt oft die eigentliche Veränderung.


Ergänzend dazu setze ich die Repuls-Therapie ein. Sie arbeitet direkt und tief im Gewebe, fördert die Durchblutung, fördert den Zellstoffwechsel und erreicht auch tief sitzende Verspannungen und/oder Entzündungen im Gewebe.

Für mich ist die Kombination entscheidend: das feine Wahrnehmen über die Hände und die gezielte Unterstützung im Gewebe durch die Lichttherapie!


Beides zusammen schafft etwas was man nicht erzwingen kann: mehr Raum, mehr Ruhe und ein Pferd, dass sich frei bewegen kann.

Meine „Cranio-Arbeit“ wirkt regulierend auf das Nervensystem des Tieres, löst feine Spannungen und fördert die Selbstregulation. Viele Pferde finden dadurch mehr Ruhe, Balance und Beweglichkeit.


Die Repuls Therapie unterstützt diesen Prozess, indem sie die Durchblutung und den Zellstoffwechsel im Nackenbereich aktiviert und tief sitzende Spannungen sanft abbaut.


Beide Methoden zusammen schaffen Raum, Entlastung und Vertrauen; eine stille, wirksame Unterstützung für einen freien Nacken und ein gesund bewegtes Pferd.



 
 
 

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